Texte - Positionspapiere - Konzeptionelles

Beiträge in dieser Kategorie beschäftigen sich aus einer praktischen Perspektive heraus mit Ansätzen interkultureller Arbeit bzw. mit Konsequenzen für soziale und kulturelle Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft.

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Der Fremde und das Eigene: Stereotype und Vorurteile – was deren Nutzen, aber auch deren Gefahr ist

Kategorie:
Konzeptionelles

Schlagwörter:
Identität, Kultur,

AutorIn:
Stefan Schmid, Diplom-Psychologe

Zusammenfassung:
Stefan Schmid legt seinen Überlegungen das (umstrittene) Konzept der „Kulturstandards“ von Thomas zugrunde. Die Kultur einer Gesellschaft/ einer Nation
definiert er – etwas verkürzt ausgedrückt – als Gesamtsystem dessen, was richtig & falsch, gut & böse etc. ist. Dies wird von klein auf gelernt und ermöglicht so eine schnelle Orientierung und Handlung. Kulturstandards sind dann einzelne Elemente dieses Gesamtsystems. Ähnlich wie eine Brille, nimmt der Einzelne das Filtern der Realität durch Kultur nicht (mehr) wahr. Kultur erklärt laut Schmid zu einem Drittel das Verhalten von Individuen (Person und Situation machen den Rest aus).
Im zweiten Teil wird die Funktionsweise von „Stereotypen“ erläutert. Wieder geht es um schnelle Orientierung Sie haben auch wichtige psychische Funktionen (Selbstwertschutz, "Identitätsgebung“) und sind daher notwendig. Probleme ergeben sich erst, wenn Stereotype rein negative Inhalte haben, nicht mehr reflektiert und mit der Realität abgeglichen werden.
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Orginallink:
http://www.petra-kelly-stiftung.de/sites/pdf-doku/interkulturelle-gesellschaft.zip

Erscheinungszusammenhang:
Dokumentation der Tagung „Auf dem Weg zur interkulturellen Gesellschaft. Trainings und Konzepte zur interkulturellen Arbeit“, Nürnberg 30.11.2001 Mit freundlicher Genehmigung der Petra-Kelly-Stiftung

Kommentar:

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