Texte - Grundlagen/Theorie - BeitrÀge

Hier haben wir BeitrĂ€ge eingestellt, die sich mit grundlegenden und theoretischen Fragestellungen auseinandersetzen und zum Nachdenken ĂŒber das eigene Agieren in der Einwanderungsgesellschaft anregen.

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Anerkennung des Anderen als Leitperspektive Interkultureller PĂ€dagogik? Perspektiven und Paradoxien

AutorIn:
Paul Mecheril, Hochschuldozent an der FakultĂ€t fĂŒr PĂ€dagogik der UniversitĂ€t Bielefeld
Zusammenfassung:
Paul Mecheril kritisiert den Begriff des Multikulturalismus als prĂ€klassifizierte Kategorie, die fĂŒr die Konstruktion "des Anderen" verantwortlich sei, da sie Unterschiede voraussetze und auf sie angewiesen sei. Dadurch reduziere sie den Anderen auf seine kulturellen, nationalen oder ethnischen Besonderheiten und tĂ€usche gleichzeitig eine EgalitĂ€t vor, welche die wirklichen MachtverhĂ€ltnisse verschleiere.
Anstatt den Anderen als Anderen zu definieren und abzugrenzen, schlÀgt Mecheril vor, ihn als "handlungsfÀhiges Subjekt" anzuerkennen. Ein Subjekt, das seine Selbstanerkennung nur durch Fremdanerkennung erwerben kann und somit als dynamisches und kontextgebundenes PhÀnomen auf der politischen, sozialen und personalen Ebene untersucht werden sollte.
Zugleich verweist Mecheril auf die Risiken eines eindimensionalen Anerkennungsprozesses, der nur das normative VerstĂ€ndnis der anerkennenden Gruppe impliziere. Das geeignete Mittel einer AnerkennungspĂ€dagogik sei schließlich eine kommunikative ReflexivitĂ€t: Grundlegende Fortschritte seien danach erst realisierbar, wenn die Anderen aktiv an Diskursen ĂŒber die Anerkennbarkeit des Anderen mit einbezogen wĂŒrden.

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‚TĂŒrkenslang‘: Ein jugendsprachlicher Ethnolekt des Deutschen und seine Transformationen

AutorIn:
Prof. Dr. Peter Auer, Institut fĂŒr Deutsche Sprache und Ältere Literatur an der Albert-Ludwigs-UniversitĂ€t Freiburg i. Br.
Zusammenfassung:
Beitrag ĂŒber den Prozess eines Sprachwandels, der hauptsĂ€chlich durch mĂ€nnliche Jugendliche auslĂ€ndischer (zumeist tĂŒrkischer) Herkunft vorangetrieben wird und durch sowohl eine mediale Verbreitung als auch die Übernahme in den Sprachgebrauch d ...
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„Einmal gescheitert, immer gescheitert, weitermachen“

AutorIn:
Prof. Dr. Rita SĂŒssmuth, 1985 bis 1988 Bundesministerin fĂŒr Jugend, Familie und Gesundheit (ab 1986: Bundesministerium fĂŒr Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit). 1988 bis 1998 BundestagsprĂ€sidentin, 2002 aus dem Bundestag ausgeschieden. Vorsitzende
Zusammenfassung:
Beklagt die RĂŒckentwicklung eines interkulturellen IntegrationsverstĂ€ndnisses hinzu einem als ĂŒberholt geglaubten Assimillierungsansatzes. R.S. Sieht die Problematik in der schwachen EigenidentitĂ€t der Mehrheitsgesellschaft. Kritik an bestehenden ...
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Baustein zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit

AutorIn:
DGB-Bildungwerk ThĂŒringen e.V.
Zusammenfassung:
Das DGB-Bildungwerk ThĂŒringen e.V. hat auf ĂŒber 450 Seiten Material zum Thema nicht-rassitische Bildungsarbeit zusammengetragen. Die Thematik ist umfassend und fundiert aufgearbeitet und bietet thematische Handreichungen und pĂ€dagogische Anleitung ...
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Can the Subaltern speak German? - Postkoloniale Kritik

AutorIn:
Hito Steyerl
Zusammenfassung:
Der Text von Hito Steyerl behandelt die deutschsprachige Rezeption der so genannten postkolonialen Theorie. Wobei PostkolonialitĂ€t weniger als Epochenbegriff zu verstehen ist, sondern eine „politisch motivierte Analysekategorie der historischen, p ...
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Das Projekt der multikulturellen Gesellschaft

AutorIn:
Prof. Dr. Stefan Gaitanides, Fachhochschule Frankfurt am Main, Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit; Arbeitsschwerpunkte: Interkulturelle Soziale Arbeit, Migrationssoziologie, Erscheinungsformen und ErklÀrungsansÀtze von Vorurteilen und Rassismu
Zusammenfassung:
Die Internationalisierung des Wirtschaftssystems, die rasende Entwicklung der Kommunikationsmedien aber auch der Ausbau der globalen Verkehrssysteme und der nicht nur hieraus resultierende verstÀrkte Bedarf an neuen Visionen und Ideen eines friedlic ...
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Den integrierten Deutschen gibt es nicht

AutorIn:
Prof. em. Dr. Dr. h.c. Dieter Oberndörfer, u.a. Vorsitzender Arnold Bergstraesser Institut e.V., Mitglied des Interkulturellen Rats, Vorstandsvorsitzender des Rats fĂŒr Migration e. V.
Zusammenfassung:
Der Autor sieht als Voraussetzung fĂŒr politische Identifikation und Integration die staatsbĂŒrgerliche, soziale und kulturelle Gleichberechtigung der Zuwanderer. DarĂŒber hinaus plĂ€diert er fĂŒr die Schaffung einer republikanischen Symbolik als Ide ...
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